Politik für Superreiche und Großkonzerne

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Eine kleiner reiche Elite wird immer reicher, während die Mehrheit mit sinkenden oder stagnierenden Löhnen, steigender Arbeitslosigkeit, Sparpaketen und Leistungskürzungen konfrontiert ist. Diese Politik haben wir hauptsächlich der ÖVP zu verdanken, die sich mit Händen und Füßen gegen eine angemessene Besteuerung der Vermögenden wehrt. Als Strippenzieher in der Volkspartei diktiert Erwin Pröll diesen Kurs und ist somit der wahre Schutzpatron der Superreichen. Während die ÖVP kein Problem damit hat, jungen Menschen die Familienbeihilfe zu streichen, sind ihr die ohnehin mickrigen 0,6 Prozent Vermögenssteuer bei MillionärInnen ein Dorn im Auge.
Dass die ÖVP nichts anderes als das Interessensorgan der Reichen ist, zeigt sich auch auf Ebene der Agrarförderung. Seit Jahrzehnten sind die Konservativen auf allen Ebenen (Land, Bund, EU) für Agrarpolitik zuständig. Das Bauernsterben geht somit auf die Kappe der ÖVP-dominierten Landwirtschaftspolitik. Weil die ÖVP durchgesetzt hat, dass die Agrarförderungen nach Fläche ausgeschüttet werden, bekommen Großagrarbetriebe weit mehr EU-Fördermittel als kleine Betriebe. Die ohnehin bestehende Schieflage zwischen Kleinbetrieben und Großagrarunternehmen wird somit erst recht verstärkt. Der überwältigende Teil der Agrargelder, die eigentlich generell für die Förderung des ländlichen Raumes gedacht sind, fließt somit in die Taschen von Großkonzernen, Adeligen und Millionären wie etwa Wolfgang Porsche oder Dietrich Mateschitz.

Tatsache ist:
ÖVP-Politik schadet der Mehrheit der Bevölkerung und nutzt nur den reichsten 10 Prozent
ÖVP-Politik verantwortlich für Sterben von Kleinbetrieben und Bauernsterben
Erwin Pröll als Strippenzieher in der ÖVP hauptverantwortlich für diese Politik


Quelle und Dank an: SJ Niederösterreich / Bildquelle: Pixabay – Die inhaltliche Verantwortlichkeit liegt bei der Quelle